Peruanische Heilpflanzen

In den Tropen von Peru wachsen die verschiedensten Pflanzenarten. Viele davon haben ausserordentliche Wirkstoffe, die wir zu unserem Nutzen einsetzen können.

Cat’s Claw

Cat’s Clow ist der Name einer Liane. Sie enthält Wirkstoffe die unser Immunsystem stärken und beim Aufbau neuer, gesunder Körper-Zellen helfen, zusätzlich wird die Zellalterung gehemmt. Cat’s Clow ist ein natüriches Produkt, es hilft uns und hat keine unerwünschten Nebenwirkungen. 🙂

Cat’s Claw dient der Stärkung des Immunsystems und kommt auch bei grippalen Infekten zum Einsatz.

Weitere Anwendungsgebiete:

  • Vorbeugung vor Allergien
  • Vorbeugung vor Asthma
  • Vorbeugung vor Krebs und Magengeschwüren
  • Vorbeugung vor Beschwerden des Verdauungstraktes

Chuchuwasi


Die Ureinwohner Perus nutzen schon seit Jahrhunderten die heilende Wirkung der Chuchuwasi-Rinde. Der ursprüngliche indianische Name bedeutet „zitternder Rücken”, denn Chuchuwasi wirkt gegen Arthritis, Rheumatismus und Rückenschmerzen.

Anwendungsgebiete von Chuchuwasi:
– wirkt Entzündungshemmend 
– gegen Rheuma 
– gegen Arthritis 
– wirkt schmerzstillend 
– gegen Rückenschmerzen 
– gegen Kopfschmerzen 
– wirkt fiebersenkend 
– stärkt das weibliche Hormonsystem   
– reguliert und lindert Menstruationsstörungen 
– reduziert die Symptome der Wechseljahre

Huanarpo macho

Huanarpo Macho ist ein mittelgroßer Strauchbaum (10 bis 12 m hoch) mit rötlich-orangen Blüten.

Huanarpo macho ist ein Aphrodisiakum. Es wird vor allem verwendet, um die männliche, sexuelle Potenz wiederherzustellen. Es wirkt gegen vorzeitige Ejakulation und gegen eine erektile Dysfunktion.

Die Zweige und die Baumrinde werden in der peruanischen Kräutermedizin auch bei Asthma, Bronchitis, Husten und Diabetes eingesetzt.

Hercampuri

Hercampuri ist ein peruanisches Kraut. Es wirkt entgiftend, harntreibend und dient dem Schutz der Leber. 

Reinigt die Leber: Hercampuri ist ein ausgezeichnetes Reinigungsmittel für die Leber, denn es enthält grosse Mengen an Bitterstoffen.

Hercampuri gegen Diabetes: Hercampuri wirkt Blutzuckerspiegel- senkend.

Hilft gegen Übergewicht: Reguliert denn Fettstoffwechsel.

Die Bitterstoffe regen die Sekretion der Gallensäuren an, was zur Reinigung der angesammelten Fette und damit zur Senkung des Cholesterinspiegels beiträgt.

Die Produktion von Enzymen und Verdauungssäften wird erhöht, was eine bessere Verdauung zur Folge hat. Ein sehr wichtiger Bestandteil sind Saponine, Substanzen, die auf den Cholesterinspiegel im Darm einwirken und eine unlösliche Verbindung bilden, die die Absorption reduziert.

Rezept zum Abnehmen: 3 mal täglich, vor dem Essen, ein Glas Hercampuri-Tee trinken. (Tee 5 min. kochen lassen)

Wirkt stärkend: Hercampuri ist seit der Antike ein bevorzugtes, bitteres Tonikum, das Energie liefert und die Langsamkeit beseitigt. Mit Hercampuri fühlt man sich voller Energie. Dies liegt daran, dass die Fettverbrennung Energie im ganzen Körper produziert.

Reinigt das Blut: Hercampuri ist in der Lage, Lipide aus dem Blut zu entfernen und so die Durchblutung zu verbessern (auch gegen Krampfadern empfehlenswert). Aufgrund der harntreibenden Wirkung wird Hercampuri auch zur Normalisierung des Blutdrucks eingesetzt.

Bekämpft Akne: Das Kraut Hercampuri wirkt entgiftend, antibakteriell und entzündungshemmend.  So wird die Bildung von Aknebakterien verhindert. 

Schädliche Nebenwirkungen konnten bisher keine festgestellt werden. Es wird trotzdem empfohlen, Hercampuri nicht länger als zwei Monate hintereinander zu konsumieren. Bei langer Einnahme von Hercampuri können Kopfschmerzen, Übelkeit und ein verschwommenes Sehen die Folge sein, was beim Absetzen des Hercampuri sofort aufhört.

Wirkungen im Überblick:

• Unterstützt die Reduktion des Körpergewichts 
• Wirkt positiv auf Cholesterinspiegel
• Reinigt das Blut
• Stimuliert der Leberfunktion 
• Regeneriert Leberfunktion 
• Verbessert Magenfunktion
• Lindert Magenschmerzen 
• Stimuliert die Funktion der Gallenblase 
• Normalisiert hohen Blutdruck 
• Als Vorbeugung von Herzinfarkt

Wann sollte auf Hercampuri verzichtet werden: 

-Schwangere und stillende Frauen

-Kinder unter 3 Jahren

-Wenn Sie an Unterzuckerung (Hypoglykämie) leiden

-Wenn Sie an Anämie leiden

-bei Untergewicht

Die Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten gegen Blutzucker oder Cholesterol ist nicht ratsam.

Caigua Fruit

Die Inka-Gurke Caigua senkt den Blutfettspiegel besonders gut.

In einer wissenschaftlichen Untersuchung wurde eine Reduktion des Gesamtcholesterins um durchschnittlich 24 Prozent bei den Teilnehmern festgestellt. Dabei stieg der Anteil des “guten” HDL-Cholesterins um mehr als das Doppelte während der Anteil des “schlechten” LDL-Cholesterins um fast zwei Drittel und die Triglyzeridwerte um mehr als ein Drittel sanken. Verantwortlich dafür sind die in der Frucht enthaltenen Pektine. Besonders stark sanken die Blutfette bei Frauen in den Wechseljahren.

Dragon’s bloot

Drachenblut wird bei Infektionen, Magen- und Darmproblemen oder sogar Herpes eingesetzt.

Der rote Harz des Baumes eignet sich zur Behandlung von Zahnfleischentzündungen, Darmproblemen (wie zum Beispiel Durchfall) und vaginalen Infektionen. Es wird auch zur Behandlungen von Hautinfektionen empfohlen, der Saft legt sich wie eine zweite Haut über die Wunde, bekämpft die Infektion und schützt so vor äusseren Einflüssen.

Drachenblut reguliert die Haut und verschönert das Hautbild.

Stone Breaker

Chanca Piedra ist ein kleiner Regenwaldstrauch der in den tropischen Regionen Südamerikas vorkommt.

In Peru wird Chanca Piedra vor allem zur Behandlung von Nieren und Gallensteinen eingesetzt.

  • Gegen Steine in Leber und Blase
  • bei Ödemen (Einlagerung von Flüssigkeit)
  • bei zu hohem Harnsäurespiegel
  • zur Leber und Gallenblasenreinigung

Rezept:

1-2 Esslöffel Chanca Piedra Tee mit 1 Liter Wasser überbrühen, 10 min. ziehen lassen und anschliessend abseihen. In einer 4-Wochen Kur täglich 3-4 Tassen trinken.

Yacon-Sirup

Yacon-Sirup ist ein optimaler Zuckerersatz! Dieses Produkt hat mich begeistert! 🙂 Vom Geschmack her musste ich mich Anfangs zwar ein wenig angewöhnen, aber nach kurzer Zeit und etwas experimentieren wozu er mir denn jetzt am besten schmeckt, habe ich ihn richtig gerne bekommen. Er schmeckt etwas weniger süss als Honig und erinnert auch ein wenig an Melasse.

Erstaunlich ist, wie ein Süssungsmittel so gesund sein kann! 👍🏼 Der Zucker gelangt nicht ins Blut, so dass sich der Blutzuckerspiegel auch nicht erhöht, weil seine Moleküle nicht so klein aufgespalten werden können. Yaconzucker wird als Ballaststoff durch unseren Darm geführt und ernährt dabei die guten Bakterien. Die Darmflora wird aufgebaut und der Stoffwechsel wird angeregt. So eignet sich Yacon sogar zur Unterstützung einer Diät.

Yacon Sirup wird aus der Wurzel der Yacon Pflanze gewonnen

weitere Eigenschaften von Yacon Sirup sind:

– Stimulation des Immunsystems

– Vorbeugung vor Entzündungen

– er ist für Diabetiker geeignet

– Förderung der Mineralstoffaufnahme

– und vieles mehr

Yacon Sirup ist kein Zucker den man vermeiden sollte, sondern den man für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden genießen sollte. 🙂